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Verkehrsrecht – Rechtliche Beratung bei Unfällen, Bußgeld und Führerscheinfragen

Zuletzt aktualisiert: 5. August 2026

Das Verkehrsrecht regelt alle rechtlichen Aspekte rund um das Auto, Fahrrad, Motorrad, E-Scooter, Fußgänger etc. im öffentlichen Straßenverkehr. Konflikte treten häufig bei Unfällen, Bußgeldbescheiden, Führerscheinentzug, Schadenersatz oder Schmerzensgeld auf. Eine frühzeitige anwaltliche Beratung ist entscheidend, um Ihre Rechte zu wahren, finanzielle Nachteile zu vermeiden und Ansprüche effektiv durchzusetzen.

Unsere Kanzlei in Bottrop vertritt Mandanten aus Oberhausen, Gelsenkirchen, Gladbeck Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg sowie im Bedarfsfall auch bundesweit kompetent in allen Fragen des Verkehrsrechts. Wir bieten individuelle Beratung für im Falle von

  • Verkehrsunfall (Schadensregulierung)
  • Bußgeld (Einspruch gegen Bußgeldbescheid)
  • Fahrerflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr, Straßenverkehrsgefährdung u.a.
  • Führerscheinentzug

Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Themen im Verkehrsrecht praxisnah und verständlich.

1. Verkehrsunfall – Rechte und Pflichten für Unfallbeteiligte

Ein Verkehrsunfall ist eine belastende Situation, sowohl emotional als auch finanziell. Viele Unfallbeteiligte wissen nicht, welche Pflichten sie haben und welche Ansprüche ihnen zustehen.

1.1 Sofortmaßnahmen nach einem Unfall

  • Ruhe bewahren und Unfallstelle absichern, Verletzten helfen
  • Polizei verständigen, insbesondere bei Personenschaden
  • Unfallbericht erstellen und Fotos machen
  • Kontaktinformationen aller Beteiligten und Zeugen notieren

1.2 Schadensersatz und Reparaturkosten

Nach einem Verkehrsunfall hat der Geschädigte Anspruch auf:

  • Reparaturkosten oder Wiederbeschaffungswert
  • Erstattung von Sachverständigenkosten, Anwaltskosten
  • Wertminderung
  • Nutzungsausfallentschädigung
  • Mietwagenkosten oder Nutzungsausfallentschädigung
  • Schmerzensgeld bei Personenschäden
  • Auslagenpauschale

Praxisbeispiel:
Ein Mandant in Bottrop wurde an einer roten Ampel von einem anderen Fahrzeug gerammt (Auffahrunfall). Durch unsere anwaltliche Intervention erhielt er die volle Reparaturkostenübernahme und einen Mietwagen für die Dauer der Reparatur, eine Wertminderung für sein Fahrzeug und ein gutes Schmerzensgeld zum Ausgleich der erlittenen Halswirbelsäulenzerrung.

2. Bußgeldbescheid – Einspruch und Verteidigung

Bußgelder entstehen häufig durch:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Rotlichtverstöße
  • Falschparken
  • Handy am Steuer

2.1 Prüfen des Bußgeldbescheids

Viele Bußgeldbescheide enthalten Formfehler, die eine Anfechtung ermöglichen. Ein Anwalt prüft:

  • Vollständigkeit und Korrektheit der Angaben im Bußgeldbescheid
  • Erkennbarkeit des Betroffenen auf dem Blitzerfoto
  • Messfehler bei Radar- oder Lasermessung
  • Zustellung und Fristen

2.2 Einspruch einlegen

  • Einspruch muss innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung erfolgen
  • Anwalt formuliert ggf. juristisch präzise Begründungen nach Akteneinsicht
  • Ziel: Freispruch, Einstellung des Verfahrens oder zumindest Reduzierung des Bußgelds

Praxisbeispiel:
Ein Autofahrer in Bottrop erhielt einen Bußgeldbescheid wegen 31 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts. Durch Einspruch und Prüfung der Messprotokolle konnte das Bußgeld reduziert werden und das zunächst verhängte Fahrverbot entfiel.

3. Führerscheinentzug – Verteidigungsmöglichkeiten

Ein Führerscheinentzug kann gravierende Folgen haben: berufliche Einschränkungen, finanzielle Einbußen und eingeschränkte Mobilität.

3.1 Gründe für Führerscheinentzug

  • Alkohol- oder Drogenfahrten
  • Wiederholte Verkehrsverstöße
  • Verkehrsunfälle mit Personenschaden
  • Punkte in Flensburg

3.2 Verteidigungsstrategien

  • Prüfung der Verwaltungsakte auf Fehler
  • Widerspruch gegen den Entzug der Fahrerlaubnis
  • Verhinderung einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)
  • Fristgerechte Anträge zur Wiedererteilung
  • Gerichtliche Vertretung vor dem Verwaltungsgericht

Praxisbeispiel:
Einem Mandantenwurde nach einem Verkehrsverstoß die Fahrerlaubnis entzogen. Durch anwaltliche Beratung und rechtzeitige Einlegung eines Widerspruchs sowie Anfechtung der Behördenentscheidung vor dem Verwaltungsgericht konnte die Fahrerlaubnis erhalten werden.

4. Schmerzensgeld – Anspruch nach einem Unfall

Schmerzensgeld wird gezahlt, wenn ein Unfall körperliche oder psychische Schäden verursacht.

4.1 Berechnung nach

  • Art und Schwere der Verletzung
  • Dauer der Heilung / Arbeitsunfähigkeit
  • Einschränkungen im Alltag
  • Psychische Belastung

Beispiele:
Nach einem Auffahrunfall in Bottrop erlitt eine Mandantin einen Schleudertrauma. Sie erhielt durch unsere anwaltliche Vertretung 800 € Schmerzensgeld.

Ein anderer Mandant wurde nach dem Aussteigen aus einem Bus von einem PKW erfasst und verletzt. Für ihn konnte ein Schmerzensgeld von 10.000 € durchgesetzt werden.

5. Fahrerflucht – straf- und zivilrechtliche Folgen

Fahrerflucht ist strafbar und kann zivilrechtliche Ansprüche des Geschädigten nach sich ziehen.

5.1 Konsequenzen

  • Geld- oder Freiheitsstrafe
  • Punkte in Flensburg
  • Führerscheinentzug
  • Schadenersatzpflicht

5.2 Verteidigungsmöglichkeiten

  • Schweigerecht des Beschuldigten
  • Frühzeitige Akteneinsicht
  • Korrespondenz mit Staatsanwaltschaft und Gericht

Praxisbeispiel:
Ein Mandant wurde fälschlicherweise beschuldigt, Fahrerflucht begangen zu haben. Durch anwaltliche Intervention musste die Anschuldigung fallengelassen werden und das Verfahren wurde eingestellt.

6. Verkehrsrechtliche Beratung für Unternehmen

Unternehmen benötigen Verkehrsrechtsberatung, z. B. bei:

  • Flottenmanagement
  • Verkehrsunfällen mit Dienstfahrzeugen
  • Haftung von Fahrern
  • Bußgeldverfahren gegen Mitarbeiter

Praxisbeispiel:
Ein Bottroper Unternehmen konnte nach einem Unfall eines Lieferfahrzeugs durch anwaltliche Beratung und Vertretung die Haftung begrenzen und eigene Schadensersatzansprüche durchsetzen.

7. Lokale Besonderheiten im Verkehrsrecht

  • Verkehrsunfälle in Bottrop, Oberhausen, Gelsenkirchen, Gladbeck Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg sowie im Bedarfsfall auch bundesweit
  • Regionale Gerichtsverfahren und Zuständigkeiten
  • Kenntnis von lokalen Verkehrsverhältnissen, Örtlichkeiten und der gängigen Verwaltungspraxis

Wir sind für Sie da!

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